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		<title>Working Paper #6 &#8211; Christian Volk: Hannah Arendt und die Paradoxien nationalstaatlicher Ordnung</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 17:46:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Aufsatz macht sich daran, Arendts These vom Niedergang einer nationalstaatlichen Ordnung Europas in der Zwischenkriegszeit als den Zerfall der Rechtstaatlichkeit vorzustellen. Dieser Zerfall drückt sich in den vier Paradoxien des Nationalstaats aus: der Paradoxie des Selbstbestimmungsrechts, der Paradoxie von Deassimilierung und Denaturalisierung, der Paradoxie der Rechtlosigkeit und der Paradoxie der Menschenrechte. Der unzureichende Umgang mit den Minderheiten- und Staatenlosen der Zwischenkriegszeit führt dazu, dass sich die Rechts- und Verfassungsstaatlichkeit der Nationalstaaten auflöst. Die Konsequenz ist, dass an die Stelle demokratischer Rechtsstaaten autoritäre Regime treten und dass mit dem „Untergang des Nationalstaats“ als Regierungsform auch moralische Standards und Werte aus dem öffentlichen Leben zu verschwinden beginnen. Der Niedergang der politischen und moralischen Kultur in Europa ist folglich unmittelbar mit dem Niedergang der politisch-rechtlichen Ordnung des Nationalstaats verbunden. <a href="http://www.staatsdiskussion.de/working-paper-6-christian-volk-hannah-arendt-und-die-paradoxien-nationalstaatlicher-ordnung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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		<title>Working Paper #5 &#8211; Gert Krell: Staat – Nation – Staatensystem</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 17:33:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Papier gibt einen Überblick über verschiedene Dimensionen der aktuellen Diskussion über den Staat. Am Anfang stehen übliche Definitionsversuche und zentrale Kontroversen über den Staat. In einem zweiten Teil geht es um das Verhältnis zwischen Staaten und Staatensystem. Welthistorisch gesehen sind Staaten keineswegs die Norm, Territorialstaaten mit der Tendenz zur Globalisierung des Staatensystems sind Phänomene der Moderne ebenso wie der Nationalismus und die Nationalstaaten. Am Schluss steht die Frage nach dem Bedeutungsverlust des Staates im Zuge einer vertieften, vor allem ökonomisch geprägten Globalisierung. Zwei Exkurse widmen sich dem Verhältnis zwischen Staat und Krieg allgemein bzw. dem Verhältnis der „deutschen“ Mitte in Europa (in sehr unterschiedlichen staatsrechtlichen Formationen: als „Heiliges Römisches Reich“, als Staatenbund und als Einheitsstaat) zur europäischen bzw. Weltordnung. <a href="http://www.staatsdiskussion.de/working-paper-5-gert-krell-staat-nation-staatensystem/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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		<title>Working Paper #4 &#8211; Birgit Enzmann: Auf dem Weg zu einer pluralistischen Theorie des demokratischen Verfassungsstaats</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 14:38:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der demokratische Verfassungsstaat ist eng mit der liberalen Tradition verbunden, insbesondere durch die verfassungsgerichtliche Überwachung des Gesetzgebers, die die Grundrechte der Bürger sogar vor ihren gewählten Vertretern schützen soll. Mit der Idee der Volkssouveränität und Konzepten starker Demokratie scheint das zunächst nicht vereinbar. Der Aufsatz zeigt aber, wie die verfassungsstaatlichen Instrumente auch in starke Demokratiekonzepte integriert werden können, um so deren Leitideen sogar besser als zuvor zu verwirklichen. Die klassische liberale Theorie des demokratischen Verfassungsstaats soll so zu einer modernen, pluralistischen erweitert werden. <a href="http://www.staatsdiskussion.de/working-paper-4-birgit-enzmann-auf-dem-weg-zu-einer-pluralistischen-theorie-des-demokratischen-verfassungsstaats/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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		<title>Working Paper #3 &#8211; Andreas Anter: Die Chimäre vom „Ende des Staates“ und der Ordnungsbedarf der Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 14:43:15 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gewaltmonopol]]></category>
		<category><![CDATA[Normativität des Staates]]></category>
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		<description><![CDATA[Das verbreitete Bild vom „Ende des Staates“ hat sich als Trugbild
erwiesen, denn der Staat ist nach wie vor sehr lebendig.
Gleichwohl befindet er sich derzeit in seiner Eigenschaft als
Ordnungsgarant in einem tief greifenden Wandlungsprozess. Die
widersprüchlichen Befunde zur Staatlichkeit resultieren nicht
zuletzt aus der Simultanität von zwei gegenläufigen
Entwicklungen: dem Rückzug des Staates in Gestalt von
Privatisierung und Deregulierung, und seinem Vormarsch in Form
der Usurpation immer neuer Aufgaben. Der Staat ist, wie dieser
Beitrag deutlich macht, auch in normativer Hinsicht
unverzichtbar, denn er verkörpert die Bedingung der Möglichkeit,
demokratisch legitimierte Entscheidungen durchsetzen zu können. <a href="http://www.staatsdiskussion.de/working-paper-3-andreas-anter-die-chimaere-vom-ende-des-staates-und-der-ordnungsbedarf-der-gesellschaft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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		<title>Working Paper #2 &#8211; Rüdiger Voigt: Regieren ohne Staat?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 00:50:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gibt es den Staat noch, oder hat er sich im Zuge von Europäisierung, Internationalisierung und Globalisierung gewissermaßen in nichts aufgelöst? Der Einsatz der Polizei bei Demonstrationen zeigt, dass die Staatsmacht existiert und hart zuschlagen kann. Über die Steuerungsfähigkeit des Staates in wirtschaftlichen Angelegenheiten ist damit aber nichts ausgesagt. Führende Wirtschaftsunternehmen drohen der Regierung per Zeitungsannonce, die Energiewirtschaft zu hoch zu belasten. Es fragt sich, wer die Entscheidungen trifft, Staat oder Wirtschaft. Die staatliche Verwaltung ist im letzten Jahrzehnt auf betriebswirtschaftliche Effizienz getrimmt worden, die Verwaltung ist aber kein Wirtschaftsunternehmen, sondern eine Einrichtung zum Nutzen der Bürger. Der Staat braucht vor allem für belastende Entscheidungen die Unterstützung anderer Akteure. Da ein Staat ohne die Fähigkeit zur Steuerung seine Existenzberechtigung aufs Spiel setzt, sollte die Staatswissenschaft den Governance-Ansatz aufgreifen und weiterentwickeln. <a href="http://www.staatsdiskussion.de/working-paper-2-ruediger-voigt-regieren-ohne-staat/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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		<title>Working Paper #1 &#8211; Samuel Salzborn: Staat oder politisches System?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 12:00:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Abstract: Die Analyse organisierter Formen von Herrschaft steht seit jeher im Mittelpunkt des politikwissenschaftlichen Erkenntnisinteresses. Die Begriffe und Kategorien, mit denen politische Herrschaftsphänomene zu fassen versucht werden, unterscheiden sich dabei jedoch erheblich und gehen von Staat über government/Regierung und politisches System bis hin zu governance. Der vorliegende Beitrag versucht den konzeptionellen und entwicklungsgeschichtlichen Kontext dieser Begriffe kenntlich zu machen und ihre Gemeinsamkeiten, wie auch ihre Differenzen heraus zu arbeiten. Dabei wird die These vertreten, dass die Verwendung der einzelnen Begriffe jeweils auf unterschiedliche Sicht- und Interpretationsweisen von organisierter Herrschaft verweist. Überdies wird in dem Beitrag ein Vorschlag für eine konstruktive Begriffsintegration vorgeschlagen, die mit einem Plädoyer gegen einen vorschnellen Abschied von der Kategorie Staat und der mit ihr verbundenen politikwissenschaftlichen und politischen Potenziale schließt. <a href="http://www.staatsdiskussion.de/working-paper-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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